Wein richtig lagern: Was die Weinklimaschränke von Gaggenau in der Küchenplanung leisten
Ein guter Wein verzeiht vieles – nur keine schwankenden Temperaturen.
Wer Flaschen über Jahre einlagert oder einfach immer den passenden Tropfen trinkfertig im Haus haben möchte, kommt an einem echten Weinklimaschrank nicht vorbei. Gaggenau baut diese Geräte seit Jahren konsequent so, dass sie zwei Dinge gleichzeitig können: Wein fachgerecht bewahren und sich architektonisch in einen Raum einfügen, statt ihn zu dominieren.
Wir planen die Geräte in Ottobrunn regelmäßig in Küchen, Esszimmer und Vorratsräume ein – mal als einzelnes Gerät neben dem Kühlschrank, mal als Teil einer durchgehenden Gerätewand. Was Sie davon konkret haben, lesen Sie hier.
Getrennte Klimazonen: Rotwein, Weißwein, Champagner – gleichzeitig
Die Weinklimaschränke von Gaggenau lassen sich in mehrere Zonen unterteilen, die unabhängig voneinander temperiert werden. Der Einstellbereich liegt zwischen etwa 5 und 20 °C. Praktisch heißt das: Im oberen Bereich lagert der Barolo bei Trinktemperatur, in der Mitte der Weißburgunder, unten kühlt der Champagner für den Abend. Sie müssen nichts mehr vorher aus dem Keller holen oder hektisch in den Kühlschrank stellen.
Für Haushalte, die regelmäßig Gäste bewirten, ist genau das der Unterschied zwischen „Wein im Haus haben" und „Wein servierfertig im Haus haben".
Ruhe, Feuchtigkeit, Dunkelheit – die drei Faktoren, die Wein altern lassen
Wein reagiert empfindlicher auf seine Umgebung, als viele denken. Drei Punkte sind entscheidend, und alle drei sind bei diesen Geräten mitgedacht:
Vibrationsarmer Betrieb. Ständige Erschütterungen stören die Reifung. Die Kompressortechnik ist darauf ausgelegt, Schwingungen so gering wie möglich zu halten – ein Argument, das gegenüber einem normalen Kühlschrank den größten Unterschied macht.
Kontrollierte Luftfeuchtigkeit. Trocknet der Korken aus, zieht Sauerstoff in die Flasche. Die Geräte halten die Feuchtigkeit in einem Bereich, in dem der Korken elastisch bleibt.
Schutz vor Licht. Die Glastür ist UV-reduzierend ausgeführt. Der Wein bleibt sichtbar, ohne dass Tageslicht ihm zusetzt. Wer die Flaschen lieber nicht zeigt, wählt die Variante mit Vollpaneel oder Edelstahltür.
Ergänzt wird das durch einen Aktivkohlefilter, der die Luft im Innenraum von Gerüchen freihält. Relevant wird das spätestens dann, wenn der Weinschrank direkt neben der Speisekammer steht.
Der Innenraum: Holz statt Blech
Die Auszüge bestehen aus Holz – ein Detail, das man unterschätzt, bis man den Schrank das erste Mal öffnet. Die Flaschen liegen ruhig, die Auszüge laufen weich, und der Innenraum wirkt eher wie ein kleiner Weinkeller als wie ein Kühlgerät. Ein Präsentationsauszug erlaubt es, einzelne Flaschen stehend zu zeigen, statt sie alle liegend zu stapeln.
Die Innenbeleuchtung lässt sich dimmen und dauerhaft einschalten. Bei einem Gerät mit Glastür entsteht so abends ein ruhiger Lichtpunkt im Raum – ein Effekt, den Bauherren in offenen Wohnküchen oft bewusst einplanen.
Für wen sich die Investition lohnt
Nicht jeder Haushalt braucht ein solches Gerät. Wenn Sie Wein vorwiegend kurzfristig kaufen und zeitnah trinken, reicht ein kühler Kellerraum. Interessant wird ein Weinklimaschrank, wenn Sie:
- Flaschen über mehrere Jahre einlagern und reifen lassen möchten,
- keinen geeigneten Keller haben – was in Neubauten und Wohnungen die Regel ist,
- regelmäßig Gäste bewirten und mehrere Weintypen gleichzeitig servierfertig halten wollen,
- den Wein als Teil des Raums sichtbar machen möchten.
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